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Ausbau der Fertigung von Temperatur- und Drucksensoren

Neues JUMO-Werk im Technologiepark liegt voll im Zeit- und Kostenplan

Der System- und Lösungsanbieter der industriellen Sensor- und Automatisierungstechnik JUMO errichtet im Technologiepark Fulda-West ein Werk für die Fertigung von Temperatur- und Drucksensoren mit einer Produktionsfläche von rund 13 000 m². Das Projekt liegt voll im Zeit- und Kostenplan.

2 Min.24.08.2023, 13:47 Uhr
Von
Axel de Schmidt
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Bauarbeiten
Im Technologiepark Fulda-West schreiten die Bauarbeiten am JUMO-Werk zügig voran. Die Bauarbeiter legen den Bewehrungsstahl. Anschließend wird betoniert. JUMO

Zitiervorschlag

Neues JUMO-Werk im Technologiepark liegt voll im Zeit- und Kostenplan. In: /branche-und-markt/neues-jumo-werk-im-technologiepark-liegt-voll-im-zeit-und-kostenplan, 24.08.2023, /branche-und-markt/neues-jumo-werk-im-technologiepark-liegt-voll-im-zeit-und-kostenplan (abgerufen am: 16.10.2026)

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Axel de Schmidt
Axel de Schmidt

Autor für Kältetechnik, Lüftungstechnik, Klimatechnik, Branche und Markt, Normen & Richtlinien, Forschung & Wissenschaft und Praxis & Handwerk

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Simon Bickert (Vordergrund) macht die Mauern winterfest. JUMO-Projektleiter Stefan Reith freut sich, dass die Partnerunternehmen perfekt Hand in Hand arbeiten.
Simon Bickert (Vordergrund) macht die Mauern winterfest. JUMO-Projektleiter Stefan Reith freut sich, dass die Partnerunternehmen perfekt Hand in Hand arbeiten. JUMO

Die Produktbereiche Temperatur- und Drucksensoren sind zuletzt überdurchschnittlich stark gewachsen; JUMO sieht hier auch in den nächsten Jahren ein großes Potenzial. Mit 50 Mio. Euro ist der Neubau die größte Investition in der JUMO-Geschichte. „Es geht mit großen Schritten voran“, freut sich Stefan Reith, JUMO-Projektleiter für das neue Werk im Technologiepark Fulda-West. Das schlechte Wetter im Juli konnte Reith und seinem Team nichts anhaben. „Die Nachteile durch die dreiwöchige Regenphase haben wir wieder rausgeholt und wir liegen weiterhin einige Tage vor dem Zeitplan“, sagt er. Auch die Kosten bewegen sich weiterhin im geplanten Rahmen. Das gesamte Team ist hochmotiviert, die Zusammenarbeit der einzelnen Gewerke läuft Hand in Hand, wie er betont. Reith ist von dem Know-how und der Kompetenz der beteiligten Unternehmen beeindruckt. „Die Handwerksfirmen und die Partnerbetriebe verfügen über ein enormes Fachwissen und jahrelange Erfahrung. Das ist eine Grundlage für den zügigen Baufortschritt“, betont der JUMO-Projektleiter. Derzeit laufen die Betonarbeiten des letzten Rohbauabschnittes im Untergeschoss, alle Wände sind bereits gestellt. Die letzten Filigrandecken über dem Untergeschoss werden gerade verlegt.

Herstellung von Frostschürzen – und das bei 30 °C

In dieser Woche startete der Aushub der Fundamente der zwei Treppenhäuser. Ebenfalls in dieser Woche werden gerade die Deckenplatten über dem Versorgungs- und Logistikgang verlegt – hier wird erstmalig die volle Höhe des Gebäudes erreicht. Parallel erfolgt derzeit die Einbringung von Stützen, Riegeln und Frostschürzen. „Wir müssen jetzt schon an den Winter denken, auch wenn die Bauarbeiter derzeit mit gut 30 °C auf der Baustelle zu kämpfen haben“, sagt Reith.

Geothermie-Bohrung in den nächsten Tagen

Nach aktueller Planung wird JUMO komplett auf fossile Energieträger verzichten. Zur Heizungsunterstützung soll eine Geothermieanlage eingesetzt werden. Diese wird die Spitzenlast abdecken, die Grundlast wird komplett durch Wärmerückgewinnung aus den Produktionsprozessen gedeckt. Eine entsprechende Probebohrung wird in der letzten Augustwoche (KW 35) stattfinden. „Anschließend wissen wir, wie viele Bohrungen wir für die Geothermie setzen müssen“, erläutert Reith. Die Kühl- und Lüftungsanlagen des neuen Werkes werden überwiegend mit selbst erzeugtem Strom aus einer Fotovoltaikanlage betrieben. www.jumo.net

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