Technotrans setzte im ersten Halbjahr 2026 weniger um als im Vorjahr. Die EBIT-Marge stieg leicht, die Nachfrage nach Flüssigkeitskühlungen für Rechenzentren nahm zu.
Technotrans erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Konzernumsatz von 113,3 Mio. EUR nach 120,6 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis (EBIT) sank von 8,4 auf 8,0 Mio. EUR. Weil der Umsatz stärker zurückging, erhöhte sich die EBIT-Marge leicht von 7,0 auf 7,1 %. Der Auftragsbestand lag zum 30. Juni bei 95,7 Mio. EUR; die Book-to-Bill-Ratio betrug 1,2.
Im Fokusmarkt Energy Management stieg der Umsatz um 7,5 % auf 31,5 Mio. EUR. Nach Angaben des Unternehmens entwickelten sich insbesondere die Umsätze mit Flüssigkeitskühlungen für Rechenzentren sowie mit Batteriethermomanagement-Systemen für E-Busse und Schienenfahrzeuge dynamisch. Im Fokusmarkt Healthcare & Analytics erhöhte sich der Umsatz von 15,7 auf 16,6 Mio. EUR.
Rückgänge verzeichnete Technotrans dagegen in den Fokusmärkten Print und Plastics. Print erzielte 36,3 Mio. EUR Umsatz nach 40,5 Mio. EUR im Vorjahr; bei Plastics waren es 25,5 Mio. EUR nach 31,4 Mio. EUR.
Nach Ende des Berichtszeitraums erreichte der Auftragseingang für Flüssigkeitskühlungen für Rechenzentren im Juli nach Unternehmensangaben ein zweistelliges Mio.-EUR-Volumen. Für den Fokusmarkt Plastics meldete Technotrans zudem einen langfristigen Großserienauftrag für kompakte Temperiergeräte. Das Unternehmen beziffert dessen jährliches Umsatzpotenzial auf einen Betrag im unteren zweistelligen Mio.-EUR-Bereich. Hinzu kommen Aufträge für Großkühlanlagen im unteren einstelligen Mio.-EUR-Bereich. Das Umsatzpotenzial ist eine Erwartung für künftige Jahre und kein Umsatz des ersten Halbjahres.
Der Free Cashflow verbesserte sich von minus 1,1 auf minus 0,5 Mio. EUR. Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt der Vorstand seine Prognose: 240 bis 260 Mio. EUR Umsatz, eine EBIT-Marge von 6,5 bis 8,5 % und ein Free Cashflow von leicht über 10 Mio. EUR. Technotrans weist zugleich darauf hin, dass mögliche Beeinträchtigungen der globalen Lieferketten einzelne Märkte und Projekte belasten können. (pl)