Der VDMA zeigt auf der Chillventa, wie Unternehmen auf neue Vorgaben und Marktveränderungen reagieren können.
Auf der Chillventa 2026 ist auch der VDMA-Fachverband Allgemeine Lufttechnik gemeinsam mit seinen Mitausstellern vertreten. Darunter sind die Fachgruppe Kühlmöbel, Eurovent, der Forschungsrat Kältetechnik (FKT) und die Forschungsvereinigung für Luft- und Trocknungstechnik (FLT).
Ein Schwerpunkt des Messeauftritts sind die vom VDMA organisierten Beiträge in den Fachforen der Chillventa. Experten erläutern aktuelle Richtlinienentwicklungen im Bereich Wärmepumpen, innovative Anwendungen von Großwärmepumpen sowie Lösungen für energieeffiziente und nachhaltige Luftfiltration. Weitere Beiträge befassen sich mit der F-Gase-konformen Schaltschrank-Klimatisierung und den Auswirkungen neuer regulatorischer Anforderungen auf Unternehmen der Branche. Die Vorträge zeigen, wie technologische Innovationen dazu beitragen können, Klimaschutzziele zu erreichen und gleichzeitig die zuverlässige Versorgung von Industrie und Gesellschaft zu sichern. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage, wie Unternehmen unter sich wandelnden politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen investieren und Innovationen vorantreiben können.
Ein weiterer Programmpunkt ist ein Ausblick auf die Neuauflage der Studie zum Energiebedarf der Kälte- und Wärmepumpentechnik. Diese wurde gemeinsam mit dem Institut für Luft- und Kältetechnik (ILK) Dresden und dem Forschungsrat Kältetechnik erarbeitet. Auf der Chillventa werden erste Einblicke in den aktuellen Arbeitsstand sowie ausgewählte Erkenntnisse der laufenden Untersuchung vorgestellt. Die Studie analysiert die Entwicklung des Energieverbrauchs in der Branche und soll eine fundierte Datengrundlage für politische Entscheidungen sowie die strategische Ausrichtung von Unternehmen schaffen. Die bisherigen Ergebnisse unterstreichen die zentrale Rolle der Kälte- und Wärmepumpentechnik für eine erfolgreiche Energiewende sowie die Dekarbonisierung von Gebäuden und Industrie.
„Damit Unternehmen die notwendigen Investitionen in Innovationen und Produktionskapazitäten tätigen können, benötigen sie verlässliche politische Rahmenbedingungen und Planungssicherheit. Dazu gehören auch eine international wettbewerbsfähige Unternehmensbesteuerung sowie ein modernes Arbeitsrecht, das den Betrieben mehr Flexibilität ermöglicht, überbordende bürokratische Lasten reduziert und so den Industriestandort Deutschland stärkt“, sagt Robert Hild, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbands Allgemeine Lufttechnik. (ab)