Das Unternehmen GEP stellt eine neue Wärmepumpe vor. Die Geräte sollen nicht nur leise, sondern auch kombinierbar mit einer PV-Anlage sein.
Wärmepumpen sind oft laut, was besonders in eng bebauten Gebieten stören kann. Das Berliner Unternehmen German Energy Power (GEP) entwickelte eine neue Geräteserie, die besonders leise sein soll.
Der Kern des Systems ist ein Mitsubishi-Verdichter. GEP wählte die Firma, da Mitsubishi mit ihrer Elektroniksparte als Benchmark für Laufruhe und Langlebigkeit gilt. Kombiniert mit einer optimierten Steuerungselektronik erreichen einzelne Modelle einen SCOP-Wert von über 5,0. Das bedeutet: Für jede eingesetzte Kilowattstunde Strom kommen mehr als fünf Kilowattstunden Wärme heraus.
Das Aluminiumgehäuse soll zudem für bessere Wärmeableitung sorgen und sich bei Frost nicht verziehen. Das Konzept zur Geräuschreduktion bringt den Schallpegel unter bestimmten Bedingungen auf rund 35 dB(A) – das ist weniger als Flüstern.
Die neue Generation Wärmepumpen ist auf Kombination mit Photovoltaik ausgelegt. Wer heute eine GEP-Pumpe installiert, muss seine Anlage morgen nicht komplett umrüsten, verspricht das Unternehmen.
„Wir wollen dazu beitragen, eine nachhaltige Zukunft zu gestalten, indem wir umweltfreundliche, energieeffiziente und bezahlbare Lösungen für Wohn- und Gewerbegebäude bereitstellen. Dazu gehören auch ein unkomplizierter Einbau und Anschluss unserer Wärmepumpen innerhalb weniger Tage“, sagt GEP-Geschäftsführer Andreas Etzel.
Bislang werden GEP-Pumpen rund 1.000-mal pro Jahr verbaut. Mit dem neuen, sehr leisen und leistungsstarken Modell rechnet Etzel mit einer weiteren deutlichen Steigerung der Verkaufszahlen auf dem deutschen Markt. Dazu sollen wie bisher auch Beratungen zu Fördermöglichkeiten und Finanzierungsmodellen beitragen, die insbesondere privaten Hauseigentümern den Erwerb der umweltfreundlichen Technologie erleichtern.
