Das Institut für Luft- und Kältetechnik kündigt eine Übergangsphase in der Führungsebene an. Neben Uwe Franzke wird ein zweiter Geschäftsführer das ILK leiten.
Das Institut für Luft- und Kältetechnik (ILK) stellt seine künftige Geschäftsführung vor: Zum 1. Oktober 2026 wird Dr.-Ing. Valerius Venzik zum zweiten Geschäftsführer des Forschungsinstituts berufen. In einer längeren Übergangsphase wird er die Geschäfte gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Uwe Franzke führen.
Dr.-Ing. Valerius Venzik ist Maschinenbauingenieur und verfügt laut Angaben des ILK über langjährige Führungs- und Forschungserfahrung in Thermodynamik, Energietechnik und industrieller Produktentwicklung. Seine Schwerpunkte liegen in der Führung von Forschungs- und Entwicklungsorganisationen sowie in der Entwicklung innovativer Energie- und Wärmepumpensysteme.
In verschiedenen leitenden Funktionen bei Viessmann verantwortete Venzik internationale Forschungs- und Entwicklungsstrukturen und führte Organisationseinheiten mit bis zu 160 Mitarbeitenden. Zuletzt beschäftigte er sich insbesondere mit Model Based Development, Organisationsentwicklung und der Effizienzsteigerung in der Systementwicklung.
Neben seiner Industrieerfahrung bringt Venzik eine fundierte wissenschaftliche Laufbahn mit. Nach seinem Studium des Maschinen- und Anlagenbaus mit Vertiefung in Energie- und Verfahrenstechnik promovierte er im Bereich Technische Thermodynamik an der Universität Duisburg-Essen mit summa cum laude. Seine fachliche Expertise umfasst unter anderem Thermodynamik, konventionelle und erneuerbare Energietechnik, Hochtemperaturwärmepumpen, thermische Speicher sowie Modellierung und Simulation.
Mit seiner wissenschaftlichen und industriellen Erfahrung soll Venzik dazu beitragen, die Kompetenzen des ILK Dresden weiter auszubauen und gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie neue Forschungs- und Technologiefelder zu erschließen. Die frühzeitig vorbereitete Nachfolge soll die Grundlage für einen verlässlichen Übergang und die langfristige Entwicklung des Instituts schaffen. (ab)