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Wärmepumpen

Drei Wärmepumpen für neues Verwaltungsgebäude

Drei 400 Meter tiefe Erdsonden und drei Sole-Wasser-Wärmepumpen versorgen einen Neubau in Bad Wurzach.

1 Min.20.09.2026, 09:00 Uhr
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Redaktion
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Sonden als Energiequelle für die Sole/Wasser-Wärmepumpen
Drei Sonden mit je 400 Meter Tiefe dienen als Energiequelle für die Sole/Wasser-Wärmepumpen Geoblock. Max Weishaupt SE

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Drei Wärmepumpen für neues Verwaltungsgebäude. In: /kaeltetechnik/drei-waermepumpen-fuer-neues-verwaltungsgebaeude, 20.09.2026, /kaeltetechnik/drei-waermepumpen-fuer-neues-verwaltungsgebaeude (abgerufen am: 04.11.2026)

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Bau Grund Süd hat an seinem Hauptsitz in Bad Wurzach ein weiteres Verwaltungsgebäude errichtet. Der Neubau bietet laut eigenen Angaben Platz für 80 Arbeitsplätze und wird von mehreren Tochtergesellschaften des zur Weishaupt Gruppe gehörenden Unternehmens genutzt.

In dem Gebäude arbeiten Unternehmen aus den Bereichen Geotechnik, Baugrunderkundung, Bodensanierung, Gebäuderückbau und Wasserhaltung. Auch die auf Geothermieplanung spezialisierte Erd Energie Management GmbH erhält dort einen Standort.

Drei Erdsonden mit jeweils 400 Metern Tiefe

Das Gebäude wurde nach Angaben von Weishaupt nach dem Energiestandard KfW 40 errichtet. Die Wärmeversorgung übernehmen drei Sole-Wasser-Wärmepumpen des Typs Geoblock WGB 20. Ihre Gesamtleistung beträgt 60 kW. Als Wärmequelle dienen drei Erdsonden mit jeweils 400 m Tiefe.

Die Wärmepumpen arbeiten mit dem Kältemittel R290. Die große Bohrtiefe ermöglicht laut Weishaupt eine hohe Entzugsleistung bei vergleichsweise geringem Flächenbedarf.

Passive Kühlung über Erdsonden und Brunnen

Im Sommer wird das Gebäude passiv über die Erdsonden gekühlt. Nachdem die Sonden auf diese Weise thermisch regeneriert wurden, übernimmt ein bereits vorhandener Brunnen die weitere Kühlung. Der von Bau Grund Süd errichtete Brunnen ist 16 m tief und erreicht nach Angaben des Unternehmens einen Volumenstrom von 4,5 l/s.

Auf dem Flachdach des Verwaltungsgebäudes befindet sich außerdem eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 75 kW peak. Die Regelungstechnik für das Gesamtsystem stammt von Neuberger, ebenfalls einem Unternehmen der Weishaupt Gruppe.

 

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