Elf junge Menschen haben ihre Ausbildung bei BITZER in Schkeuditz begonnen. Erstmals bildet das Unternehmen dort Industriekaufleute aus; 2027 sollen zwei weitere Ausbildungsberufe hinzukommen.
Elf Auszubildende haben Ende August ihre berufliche Laufbahn bei Bitzer im nordsächsischen Schkeuditz begonnen. Zwei von ihnen lernen Industriekaufleute, zwei Fachkräfte für Lagerlogistik und sieben Industriemechanikerinnen und Industriemechaniker. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen an dem Standort nun 32 Auszubildende. Dort arbeiten rund 850 Mitarbeitende.
Erstmals bildet Bitzer in Schkeuditz Industriekaufleute aus. Zudem beginnt erstmals seit 20 Jahren wieder eine Frau am Standort eine Ausbildung zur Industriemechanikerin. Ihre Vorgängerin aus dem Jahr 2006 ist dem Unternehmen weiterhin verbunden und inzwischen in einer Führungsposition tätig.
„Eine Ausbildung ist für uns mehr als der Einstieg in einen Beruf – sie ist der Beginn eines gemeinsamen Entwicklungswegs“, sagt Thomas Bregulla, Abteilungsleiter Ausbildung und Training bei Bitzer in Schkeuditz. Die Auszubildenden sollen von Anfang an Verantwortung übernehmen und langfristige Perspektiven im Unternehmen erhalten, so Bregulla.
Die neuen Auszubildenden starten zunächst in ihren jeweiligen Abteilungen. Anfang September sind gemeinsame Einführungstage geplant. Dazu gehören eine Erste-Hilfe-Ausbildung und Einblicke in das Umwelt- und Energiemanagement am Standort.
Zum Ausbildungsbeginn 2027 will Bitzer in Schkeuditz zwei weitere Berufsbilder anbieten: Elektroniker für Betriebstechnik sollen in Kooperation mit einem externen Partner ausgebildet werden. Die Ausbildung zum Fertigungsmechaniker will das Unternehmen selbst übernehmen. Bewerbungen für den Ausbildungsstart 2027 sind nach Angaben von Bitzer bereits möglich. (pl)