Deutsche Hersteller behaupten sich trotz schwieriger Konjunktur. Die Beschäftigung bleibt weiter stabil, auch unter den Auszubildenden.
Die Hersteller von raumlufttechnischen Geräten blicken auf ein herausforderndes Geschäftsjahr 2025 zurück. Nach den Rekordjahren der vergangenen Zeit führten die anhaltende Schwäche der Baukonjunktur sowie die Unsicherheiten im Nichtwohnungsbau zu einer leichten Marktabschwächung. Dennoch zeigt die aktuelle Marktabfrage des RLT-Herstellerverbandes, dass sich die Branche insgesamt robust entwickelt hat.
Der weltweite Geräteumsatz der befragten Unternehmen verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von 1,58 Mrd. EUR auf 1,47 Mrd. EUR (-6,8 %). Gleichzeitig sank die weltweit produzierte Stückzahl von 82.614 auf 66.299 Geräte (-19,7 %).
Auch auf dem deutschen Markt war ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Der Umsatz reduzierte sich von 567,3 Mio. EUR auf 553,5 Mio. EUR (-2,4 %), während die Stückzahl der in Deutschland abgesetzten Geräte von 20.288 auf 19.170 Anlagen (-5,5 %) zurückging.
Trotz des rückläufigen Marktumfeldes setzen die Unternehmen weiterhin auf qualifizierte Fachkräfte. Die Zahl der Beschäftigten stieg weltweit auf mehr als 22.000 Mitarbeitende (+4,4 %) und in Europa auf über 18.000 Mitarbeitende (+5,0 %). In Deutschland blieb die Beschäftigtenzahl mit rund 8.100 Mitarbeitenden nahezu konstant. Positiv entwickelte sich auch die Zahl der Auszubildenden.
„Die Zahlen zeigen, dass unsere Branche trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin auf Zukunft setzt. Insbesondere die stabile Beschäftigung und das anhaltende Engagement in der Ausbildung sind ein wichtiges Signal für den Standort Deutschland“, erklärt der RLT-Herstellerverband. (ab)