Beijer Ref will 90 Prozent des litauischen Kältetechnikherstellers Refra übernehmen. Der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt einer behördlichen Genehmigung.
Die schwedische Beijer Ref Group hat eine verbindliche Vereinbarung über den Erwerb von 90 % der Anteile am litauischen Kältetechnikhersteller Refra unterzeichnet. Zudem besteht eine Option auf den Erwerb der übrigen Anteile. Abgeschlossen ist die Transaktion noch nicht: Sie bedarf der Genehmigung durch die litauische Wettbewerbsbehörde.
Refra wurde 1994 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Vilnius. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Kälte- und Wärmelösungen, darunter Anlagen mit CO₂ (R744) und Propan (R290) als Kältemittel. Zum Angebot gehören laut Unternehmensangaben auch Propan-Flüssigkeitskühler und Wärmepumpen. Refra erzielt einen Jahresumsatz von rund 500 Mio. SEK (rund 44,2 Mio. EUR) und arbeitet nach Angaben der Unternehmen profitabel.
„Da die Nachfrage nach Lösungen mit natürlichen Kältemitteln weiter wächst, stärkt diese Akquisition unser Angebot und eröffnet Möglichkeiten, unser globales Vertriebsnetz zu nutzen“, sagt Joel Davidsson, kommissarischer CEO und CFO von Beijer Ref. Die Gruppe hat ihren Hauptsitz in Malmö und beschäftigt nach eigenen Angaben rund 7.000 Mitarbeitende.
Refra soll unter seiner bisherigen Marke weitergeführt werden. Beijer Ref erwartet von der Übernahme einen leicht positiven Beitrag zum eigenen Ergebnis. Wann die Transaktion abgeschlossen werden soll und wie hoch der Kaufpreis ist, wurde nich bekannt gegeben. (pl)