Auf der Lab-Supply zeigt Technotrans Kühlgeräte mit natürlichen Kältemitteln. Wie die Technik auf die Anforderungen von Green Labs reagiert.
Technotrans zeigt auf der Lab-Supply am 9. Juli 2026 in Thermomanagement-Lösungen für die Labor- und Analysetechnik. Im Fokus stehen kompakte Stand-alone-Geräte wie der Peltier-Tischkühler und Systeme mit natürlichem Kältemittel. Damit will das Unternehmen die steigenden regulatorischen Anforderungen, den Bedarf an energieeffizienten Green-Lab-Konzepten und den Wunsch nach vibrations- und geräuscharmen Geräten für das Laborumfeld adressieren.
„Für das Thermomanagement zählen neben Zuverlässigkeit deshalb zunehmend Faktoren wie eine klare Designsprache, intuitive Bedienbarkeit und ein niedriger Geräuschpegel“, sagt Fabian Hille, Vertriebsleiter Technotrans Systems GmbH. „Auf der Lab-Supply in Graz zeigen wir, wie wir dieses Anforderungsprofil in konkreten Produkten umgesetzt haben. Der direkte Austausch mit Endanwendern hilft uns, unseren Kurs weiter zu schärfen.“
In einer Demo-Anwendung präsentiert Technotrans sein neues Peltier-Kühlgerät für besonders sensible Messumgebungen – beispielsweise in der Mikroskopie, Spektroskopie oder bei der High-Precision-Liquid-Chromatographie (HPLC). Die Technologie arbeitet ohne Kältemittelkreislauf und Kompressor, wodurch sie äußerst vibrations- und geräuscharm ist. Das Modell hat laut Angaben des Herstellers eine Temperaturstabilität von ±0,05 Kelvin.
Neben der kältemittelfreien Peltier-Technik fokussiert sich Technotrans bei höheren Leistungsklassen konsequent auf das natürliche Kältemittel Propan (R290). Während zahlreiche chemische Kältemittel ein Global Warming Potential (GWP) von mehr als 1.000 aufweisen, liegt dieser Wert bei Propan bei lediglich 0,02. Damit sollen die Systeme schon heute künftige regulatorische Vorgaben in Europa und den USA erfüllen.
Außerdem bietet Technotrans im seinem Portfolio an Peltier- und Kompressorkühlern durchgehend luftfrachtfähige Lösungen an. „Mehrspannungsfähige Varianten in unseren Geräteserien lassen sich weltweit ohne technische Anpassungen betreiben. Damit unterstützen wir unsere Kunden in ihrer internationalen Ausrichtung optimal“, sagt Hille. (ab)